Kerzen-Meditation

Kinder zur Stille führen

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Mit diesen ruhigen Übungen kommen vor allem kleine Kinder schnell zur Ruhe.

Zubehör

pro Kind ein Kissen Stumpenkerze Tannenzweige Nüsse eine Wunderkerze Streichhölzer Zeichenpapier Buntstifte

Spielerzahl: mehr als 4 Spieldauer: ca. 10 Minuten Altersgruppe: 18 Monate – 3 Jahre  

Beschreibung der Meditation mit Kerzen

Vorbereitung:

Zuerst den Raum abdunkeln, dabei beachten, dass manche Kinder Angst im Dunkeln haben! Für jedes Kind ein kleines Kissen auf dem Boden verteilen, eine dicke Kerze in die Mitte stellen und mit ein paar Tannenzweigen, sowie Nüssen dekorieren! Die Wunderkerze und Streichhölzer solltet ihr bereit legen! Nun wird ganz leise Meditationsmusik im Hintergrund angemacht. Eventuell könnt ihr auch Zeichenblätter und Buntstifte bereit legen. Jedes Kind darf sich auf ein Kissen setzen. Damit die Kinderaugen sich besser an den dunklen Raum gewöhnen, zu Beginn die Tür einen Spalt offen lassen. Wenn sich alle an die Dunkelheit gewöhnt haben und sich wohl fühlen, kann die Tür geschlossen werden.

Ablauf der Meditation mit Kerzen

Mit ruhiger und leiser Stimme wird nun den Kindern von den Zeiten erzählt, als es noch keinen Strom, keine Elektrizität gab:

Stellt Euch eine Zeit vor, die noch gar nicht so lang her ist, in der es kein elektrisches Licht gab, keinen Strom, also auch kein Fernseher und Radio. Damals war es ruhiger in den Straßen, keine Autos fuhren, keine Flugzeuge flogen über die Dächer, keine Musik schallte durch die Räume… und sobald die Sonne untergegangen war, wurde es dunkel, dann gingen die Menschen in ihre Häuser. Sie versammelten sich in der “guten Stube”, da dies der einzige Raum war, in dem ein wärmendes Feuer brannte. Hier gab es auch das meiste Licht, denn Kerzen waren teuer und so gingen die Menschen damit sparsam um. Auch wenn es draußen dunkel war und der spärliche Kerzenschein kaum genügend Licht spendete, wollten die Menschen auch damals nicht einfach zum Schlafen ins Bett gehen, sondern sie saßen lieber noch ein wenig zusammen, erzählten sich Geschichten oder beschäftigten sich mit anderen Dingen, z.B. mit stricken, nähen, schreiben.

Auch wir wollen jetzt Licht haben und zünden unsere schöne, große Kerze an (Kerze anzünden).  Schaut Euch unsere Kerze genau an… wie sie sanft flackert und uns in der Dunkelheit Licht spendet.

Nach einiger Zeit die Kinder fragen, was sie sehen, bzw. beobachten, wenn sie die Flamme beobachten. Falls die Kinder noch Schwierigkeiten haben, sich auszudrücken, kann man etwas helfen:

  • es sieht aus, als würde sich die Flamme am Docht festhalten
  • Farben und Formen der Flamme beschreiben
  • wie verändert sie sich, wenn man sie anhaucht
  • mal ist sie in Bewegung, mal zieht sie sich zusammen

Nun darf jeder ganz vorsichtig seine Hände etwas näher an die kleine Flamme bringen und die Wärme spüren. Hierbei sollte bei jüngeren Kindern ein Erwachsener die Hände führen. Sicherlich sind die Kinder mittlerweile ganz ruhig geworden. Jetzt besteht noch die Möglichkeit eine kleine Geschichte zu erzählen, ein Gedicht (Leuchte kleine Kerze, Elke Bräunling) vorzutragen oder ein Lied (z.B. In der Weihnachtsnacht, Krenzer/Janetzko) zu singen.

Zum Abschluss die Wunderkerze an der Kerze anzünden und beobachten, wie viele kleine Sterne die Wunderkerze versprüht! Danach können die Kinder das Erlebte aufmalen!                                

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